Montag, 21. Mai 2012, 21:35 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren
Tausch-Buecher.de
Kontrollzentrum
Shoutbox
Neue Benutzer

MiRoBe (Heute, 20:41)

PhiJaMi (Gestern, 22:37)

jens78 (Gestern, 00:50)

Hajar88 (19. Mai 2012, 13:57)

help (18. Mai 2012, 14:36)

Geburtstage

Heute hat niemand Geburtstag.

AlleinerzAusBremen

unregistriert

1

Samstag, 31. Oktober 2009, 08:42

Schöffe bei Gericht werden - anrechnungsfreie Aufwandsentschädigung

...alle ca. 4 Jahre suchen die Gerichte neue Schöffen. Besonders wenn man noch jung und das heißt bei Gericht, wenn man unter 60 ist, und erst recht um einiges jünger, als unter 60, dann hat Frau bzw. Man/n gute Chancen.

Die aufwandsentschädigung darf ebenfalls nirgendwo angerechnet werden.

bei einem termin kommt man angeblich durchaus auf 100,_ euro. wenn man pech hat, gibt es nur einen termin pro monat, ist aber dennoch eine nette sache finde ich.

nina26essen

unregistriert

2

Freitag, 6. November 2009, 02:20

Hallo,

diesen Tipp finde ich leider wenig sinnvoll, muss ich dir leider so sagen ... denn das Gericht sucht sich die Schöffen anhand vorhandener Listen vom Einwohnermeldeamt aus, bewerben kann man sich da nirgends ... es stimmt das du auf etwa 100,00 Euro je Termin kommen kannst, aber dafür verbringst du dann auch einen ganzen Tag im Gericht und ausserdem lasstet eine enorme Verantwortung auf deinen Schultern, denn als Schöffe / Schöffin entscheidest du mit über die Freiheit oder Inhaftierung von Menschen und das was du in den Prozessen hörst, ist manchmal sehr schwer zu verkraften ... ich weiss wovon ich rede ...

Liebe Grüße,
Nina :love3

AlleinerzAusBremen

unregistriert

3

Sonntag, 15. November 2009, 17:54

Als Laienrichter/in bzw. Schöffe muß (!) man sich bewerben!!!

Hallo,

in Bremen muß man sich bewerben - dafür gibt es spezielle Vordrucke und gewissen Bewerbungszeiten. In diesem Jahr konnte man sich für zwei Gerichte bewerben. Man hatte auf dem Vordruck auch anzukreuzen, für welches der Gerichte man sich bewirbt. Nun eines durfte angekreuzt werden. Von den Bewerbern scheiden nach einer Durchsicht eine nicht geringe Anzahl Bewerber aus, weil sie z.B. überlesen habe, dass sie eines oder mehrere der Bewerbungskriterien nicht erfüllen. Es gibt ein Mindestalter, die deutsche Staatsbürgerschaft muß vorhanden sein etc.

Und es wird auch nicht jede/r genommen, der bzw. die sich bewirbt. Nicht nur allein, weil die Anzahl der Bewerber größer ist, als die Anzahl, die gesucht wird.



Und wie meine Vorgängerin es schrieb, macht Bremen und auch keines der anderen Gerichte, die ich kenne, dass sie wahllos Menschen kontaktieren und fragen, ob sie nicht Interesse haben, als Schöffe zu arbeiten. Das wäre ja fatal, wenn die da nach Einwohnermelderegistern gehen würden oder dergleichen!



Mein Ex-Freund aus Niedersachen und eine andere Bekannte arbeiten seit Jahren als Schöffe und aus anderen Gründen verfüge ich scheinbar auch über ein großes juristisches Wissen.

Ich freue mich schon drüber, denn man hatte mir gesagt, dass ich ab dem Frühjahr mit dabei sein werde.

nina26essen

unregistriert

4

Sonntag, 15. November 2009, 18:39

bei uns war es anders...

Hallo,
schön mal wieder von dir zu lesen, schade allerdings das ich deinen Namen nicht kenne, denn das macht die Sache leider etwas unpersönlich und ich weiss gerne mit wem ich schreibe, aber vielleicht magst du ihn uns ja mal irgendwann sagen...
weisst du ich schreibe in Beiträgen sehr ungern von "meiner Vorgängerin", denn ich denke ich schreibe im Sinne der meisten hier wenn ich sage das bei uns Gemeinschaft und Persönlichkeit jedes einzelnen ganz wichtig sind...sollte einer hier einer anderer Meinung sein, bitte PN... :blush: :blush: :blush:
aber zu der Sache mit den Schöffen...das mit dem Registerauszug vom Einwohnermeldeamt weiss ich durch meine Schwägerin, die bekam vor einiger Zeit einen Anruf von einem Rechtspfleger das sie als Schöffin eingesetzt wird für eine gewisse Dauer...sie fiel aus allen Wolken, denn sie hätte sich niemals für so etwas beworben und wollte dann vom Gericht wissen wie die auf sie gekommen sind und der nette Herr lud uns zu einem persönlichen Gespräch ein, in dem er uns das alles erzählte...ich denke nicht das er uns angelogen hat was die Auswahl betrifft, die Registerauszüge werden erstellt und dann aussortiert wer von vorne herein nicht passt, (wie du schon sagst die deutsche staatsbürgerschaft muss vorhanden sein und keine Vorstrafen darf man haben und ein gewisses Alter wird auch verlangt....) und aus den verbliebenen Personen werden die neuen Schöffen ausgesucht...
Es kann ja sein das es von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist, doch hier in NRW scheint das nicht ungewöhnlich zu sein...denn ein sehr guter Freund meines Unehelichen der als Anwalt arbeitet, fand daran nichts ungewöhnliches als wir es ihm letztens erzählten...meine Schwägerin hat sich als Schöffin, aus den Gründen die ich in meinem ersten Beitrag bereits erläutert hatte (Verantwortung..etc...) , sehr unwohl gefühlt, sie kam damit sehr schlecht zurecht und es beschäftigte sie oft tagelang was sie sich da anhören musste...
mittlerweile ist sie 75 km weg gezogen und wurde somit von ihrem Posten entbunden und sie würde es nie wieder tun, aber das muss natürlich jeder selber entscheiden...nur ich denke man muss dafür geeignet sein und wenn man sich wie in Bremen bewerben kann ist das auf jeden Fall schon mal besser als hier in NRW...denn dann kann man ja selber entscheiden ob man sich dafür in der Lage fühlt oder nicht...
Liebe AlleinerzAusBremen, für dich freut es mich natürlich das du mit deiner Bewerbung offensichtlich Erfolg hattest und vielleicht magst du dann ja mal im Frühjahr von deinen Erfahrungen berichten...
Liebe Grüße,
Nina :love3

Zur Zeit sind neben Ihnen 24 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

12 Mitglieder und 12 Besucher

alleinerziehend1978, Angel, arilicia, Bärbel, cybercat0203, Engel, Gelberose, jens78, Manuela1979, sandra77, SusanneH., zweifachMami