Aufräumen/Ordnung mit bei ADHS-Kindern

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    • zimmer aufräumen. GAANNZ leidiges Thema auch bei uns. Ich kann jetzt nur von meinem ADHSler sprechen, habe ja nur die eine Kinder ;)

      vor Jahren haben wir das u.a. beim Ergotherapeuten thematisiert. Luca´s Wahrnehmung und die Meine, was Ordnung angeht, gingen/gehen sehr weit auseinander. Wir haben sein Zimmer nach MEINEN Vorstellungen aufgeräumt und es dann fotografiert. Jede Ecke, im Gesamtüberblick. Die Foto´s haben wir ausgedruckt und an einer Stelle im Zimmer aufgehangen. Dann gab es wenigstens nicht mehr die Diskussion, was ist aufgeräumt und was nicht. Wenn ich dann gesagt habe, geh Dein Zimmer aufräumen haben wir das zu Anfang gemeinsam gemacht. Sprich ich stand daneben und hab "Anweisungen" gegeben. Damit er lernt, sich zu organisieren. Klar, wenn das Chaos perfekt ist, war es schwierig für ihn, einen Anfang zu finden. Das lief auch einiger massen, bis jetzt die Pubertät hinzukam.
      Er schafft es tatsächlich innerhalb von Minuten sein Zimmer in ein Schlachtfeld zu verwandeln. Er sucht etwas zum Anziehen? Der ganze Kleiderschrank wird auseinander gezogen, die Kleidung, die nicht in Frage kommt fliegt im Zimmer rum. Wenn ich das sage räum die Sachen weg, ist es natürlich einfacher, die Sachen alle in den Wäschekorb (für dreckige Wäsche) zu schmeissen, als zusammen zu legen und wieder in den Schrank zu sortieren. Tja, seit dem weiss mein Sohn, wie eine Waschmaschine funktioniert und wie man Wäsche aufhängt und bügelt. Seitdem überlegt er es sich, ob die Kleidung in den Wäschekorb landet, oder im Schrank ;)
      Ist sein Zimmer Montagsmorgens nicht aufgeräumt (dann kommt die Putzfrau) macht diese bei ihm nichts und er muss nachmittags selbst ran. Oh, was bin ich doch böse. wie immer bei ADHS Konsequenz und Anleitung sind die Zauberworte.....
    • Wir haben kein ADHS-Kind, aber eine Chaos-Tochter. Neben all den Tipps, die ihr schon genannt habt, ist es glaube ich wichtig, dass jedes Ding prinzipiell seinen festen Platz hat und b) das Kinderzimmer nicht mit Dingen überquillt. Wir haben bei meiner Tochter mal einen radikalen Schnitt gemacht und alles weggepackt, was nicht unbedingt nötig war. Nach 6 Wochen konnte sie sich dann wieder einige Dinge zurückwünschen. Interessanterweise gab es noch einen kleineren Kartoon für den Dachboden mit Erinnerungssachen und mindestens 4 große Sachen zum Verschenken, die übrig geblieben sind.

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