Gesamtschule

    • Meine Tochter ist seit 2,5 Jahren in der IGS. Wir waren auch froh, dass wir einen Platz bekommen hatten. Was sich aber geändert hat. Sie hat mit den Leistungen nachgelassen, da die Kids keine Noten bekommen, haben viele auch keinerlei Lust etwas zu tun. Was man dann auch bei den Bewertungen im zeugnis und auch in den Arbeiten sieht.Hier wird überwiegend alles in Gruppenarbeit gemacht und die Kids müssen sich untereinander helfen. Das ist nicht für jedes Kind die richtige Lösung zum lernen. Es haben schon einige Kids die Schule, kommen aber sehr schwer in den anderen weiterführenden Schulen mit.
      Meine Große hat 2 Jahre gebraucht, um sich da einzugewöhnen - wie dort so gelernt und gearbeitet wird. Kannte sie aus der Grundschule überhaupt nicht. So langsam geht es endlich wieder bergauf.
      Unsere Kleine werden wir nicht in die IGS geben, sie möchte da auch nicht hin.

      Ich hoffe sehr, dass es deinem Sohn in der Gesamtschule gefällt und fleißig weiter lernt.
    • Vielen Dank, Nicole.
      In Rheinland Pfalz gibt es auf der IGS zum Glück Noten. Die Kinder bekommen bis zum 8. Schuljahr zusätzlich zu den Noten noch eine Verbalbeurteilung.
      Ich bin auch gespannt, wie mein Sohn die vielen Gruppenarbeiten findet.

      Bei uns ist die IGS deutlich schwerer, als die anderen Realschulen plus, da die Kinder so ausgewählt werden, dass je ein Drittel Kinder mit Hauptschul, Realschul und Gymnasialempfehlung genommen werden. Im 5. und 6. Schuljahr haben alle gemeinsam Unterricht, erst danach wird in Kurse differenziert.

      Ich habe aber auch schon gehört, dass die Kinder in der zweiten Fremdsprache fast gar nichts lernen.

      LG Lotta
    • hier (Rheinland-Pfalz) ist es ein unheimlicher Kampf, einen Platz an der IGS zu bekommen.
      Hauptsächlich Kinder, wo die Eltern sie gern aufs Gymnasium tun wollten und es nicht geklappt hat.

      Wir haben damals Glück gehabt, das nächstgelegene Gymnasium hatte einen bilingualen Modellversuch
      mit Französisch, ab sofort wurde Geschichte und Erdkunde von Muttersprachlern auf Französisch unterrichtet.
      Die bilingualen Klassen waren kleiner und die Kinder sehr motiviert. Es gibt auch neben dieser Schule eine
      Realschule mit bilingualem Französisch-Zweig, da fühlen sich die Kinder auch wohl.
    • gaestin schrieb:

      hier (Rheinland-Pfalz) ist es ein unheimlicher Kampf, einen Platz an der IGS zu bekommen.
      Hauptsächlich Kinder, wo die Eltern sie gern aufs Gymnasium tun wollten und es nicht geklappt hat.
      Genau, gaestin. Das liegt auch oft daran, dass die Kinder in irgendeinem Bereich noch besondere Unterstützung brauchen.


      Mein Sohn hat ADS und eine Leserechtschreibschwäche. Er hat eine Gymnasialempfehlung, deshalb hätte ihn auch irgendein Gymnasium nehme müssen, aber ich denke, dass wir uns allen keinen Gefallen getan hätten, wenn wir ihn aufs Gymnasium gegeben hätten.

      Eine Bekannte schickt ihre Tochter auf die Gesamtschule, weil das Kind Probleme mit Mathematik hat.

      Wenn man während der Orientierungsstufe merkt, dass das Gymnasium doch nicht die richtige Wahl war, hat man meist keine Chance mehr, auf die Gesamtschule zu wechseln, sondern bekommt nur noch auf irgendeiner Realschule plus (verbundene Haupt- und Realschule ) einen Platz, wo gerade noch etwas frei ist.

      LG Lotta
    • Der Schulwechsel steht bevor. Am Montag geht es los und mir ist jetzt doch etwas mulmig.

      Wir haben letzte Woche schon den Schulweg ausprobiert. Es sind 17 Stationen mit dem Bus und danach noch 10 Minuten Schulweg. Zum Glück muss er nicht umsteigen. Das Probefahren hat für uns beide schon über 8€ gekostet. Zum Glück bekommt er bald eine Monatskarte. Jetzt will ich mit ihm den Schulweg auf dem Weg zur Einschulungsfeier nochmal üben und danach kann er ihn dann hoffentlich.

      Er ist der einzige aus seiner Klasse, der in die Schule geht. Aber er kennt ein paar Schüler aus den höheren Klassen.
    • Lotta, es wird nicht beruhigen, aber ich musste mit acht Jahren
      Bus zur U Bahn
      U Bahn zur Umsteigestation
      in zweite U Bahn umsteigen
      aussteigen und zweiten Bus zur Schule nehmen

      dies von 8 bis 18 Jahren, also zehn Jahre lang.
      Die meisten von uns hatten einen solchen Schulweg.
      Vor acht aus dem Haus, Schule von neun bis vier, um halb sechs zu Hause
      und dann ran an die Hausaufgaben. Zehn Jahre lang.

      das war halt so.
    • Wir hatten gestern schon den Einschulungsgottesdienst, heute ist dann die große Einschulungsfeier, da fahren wir auch mit dem Bus hin, damit er den Weg üben kann. Es kommt noch ein Junge aus seiner Parallelklasse in seine Klasse.
      Und ab morgen heißt es dann ganz früh aufstehen, was unserem Langschläfer bestimmt schwer fallen wird und zum ersten Mal alleine Bus fahren.Aber da muss er dann durch.
    • Heute kam um 8.20 ein Anruf aus der Schule, dass unser Sohn nicht angekommen sei. Er hatte wohl versucht, mit seinem uralten Handy uns zu erreichen, aber wir haben das Handy nicht gehört.

      Als ich mich gerade auf den Weg machen wollte,um ihn zu suchen, kam die Entwarnung,
      Der Bus hatte wohl Probleme mit der Türe. Da die Türe nicht mehr schloss, mussten alle aussteigen. Die Kinder hätten auf einen Ersatzbus warten können, kamen aber dann auf die Idee, zu einer anderen Haltestelle zu gehen, wo sie aber dann die Buslinie gerade verpasst haben. Es war zum Glück eine ganze Gruppe Kinder unterwegs, so dass auch Zehntklässler dabei waren, die sich in der Stadt und mit den verschiedenen Buslinien auskannten.

      Ein anderes Kind aus der Klasse meines Sohnes, das auch mit dem Bus fuhr, kam pünktlich. Der Junge hatte sich ein Taxi genommen. Ich frage mich, wie er auf diese Idee kam und wieso ein Zehnjährieger so viel Geld in der Schule dabei hat????
    • Mein Sohn ist jetzt schon seit zwei Wochen auf der neuen Schule und es gefällt ihm sehr gut dort.
      Ich denke, es ist für ihn die richtige Schule. Es ist natürlich nicht alles so toll, wie das bei den Infoveranstaltungen erklärt wurde. Aber das ist ja überall so.
      Die Klasse hat nur vier Stunden einen Förderlehrer dabei, was ich bei 5 Kinder mit Förderbedarf an einer Schwerpunktschule schon wenig finde.
      Die Tochter von einer Bekannten, die mehrere Lernschwächen hatte, musste dann auf die Förderschule, weil die Gesamtschule das nicht auffangen konnte.
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