Schulverweigerung

    • Schulverweigerung

      Hallo Ihr Lieben :sonne !
      Nachdem wir mit unserem Jüngstem endlich einmal keine Lernprobleme in der Schule haben und er ein super Zeugnis nach Hause gebracht hat, die Diabetes halbwegs gut unter Kontrolle ist hat sich unser Ältester entschlossen Ärger zu machen und da brauche ich jetzt Euren Rat. Ich bewundere immer wie gut ihr mit Euren Kindern umgeht und die Probleme gelöst bekommt. Vielleicht habt Ihr da ja auch einen Rat für mich.
      Mein Ältester ist 15, bald 16. Ein heller Kopf der schon immer wenig für die Schule übrig hatte und nicht mehr macht als nötig. Schade, aber soweit in Ordnung. In den letzten 2 Jahren hat sich das aber leider gesteigert. Er gibt Unterrichtsmappen nicht mehr ab, hält Termine nicht ein usw.
      Nach außen hin ein freundlicher liebenswerter Kerl, der kein Wässerchen trüben kann nur eben nicht zielgerichtet arbeitet.Hinweise unsererseits an die Schule sind ins Leere gelaufen, die war nicht zuständig für dieses Problem und teilte uns ganz freundlich im November mit das er wohl keinen Abschluß bekommen könne, da er die schriftlichen Arbeiten nicht abliefert :grumble: und sein Notendurchschnitt eine 5 vor dem Komma sein könnte.
      Er ist dann von Montessori auf eine Regelhauptschule gewechselt, bekam als schlechteste Note eine 3 in Sport auf dem Halbjahreszeugnis, auf Anhieb eine Einstufung in die A-Kurse und ist jetzt vorgeschlagen für den Realschulabschluß :thumbup: :thumbup: .
      Leider reißt dort jetzt der alte Schlendrian wieder ein. Er fängt an seine Arbeiten nicht abzugen und verweigert jetzt auf einmal ganz die Schule. Er geht einfach nicht mehr hin. Von den letzten 8 Schultagen war er 6 da.
      Auch zu Hause benimmt er sich als hätte er nie Regeln kennen gelernt. Er wünscht mir "Fröhliches Verrecken" , ich bin eine "Blöde Kuh" etc. Er geht wie er will und kommt immer später nach Hause. Außerdem hat er mir 200 Euro geklaut.
      Seine Begründung ist, das wir schuld sind und das verursacht haben :ari4 .
      Mein Mann und ich sind sicher nicht die perfekten Eltern und haben auch Ehemäßig ziemlich Probleme, waren aber immer für die Kinder da. Wir haben Frederic angeboten uns von außerhalb Hilfe zu holen, die verweigert er aber. Letztes Jahr ist er mal mit zur Erziehungsberatung gegangen, aber da hat er nur erzählt das er halt nicht immer seinen Willen bekommt und ihn das ärgert. Er findet es auch O.K. dann mit Selbstmord zu drohen. Seiner Meinung nach sein einzigstes Druckmittel.
      Mit anderen Worten, er läuft voll aus dem Ruder und wir stehen hilflos daneben. Der Schulpsychologe arbeitet mit ihm, das Jugendamt hat ihm Hilfe angeboten, wir bieten ihm verschiedene Hilfen an, aber er will nicht.
      Jetzt kommt als vorläufiger Höhepunkt der Geschichte morgen früh die Polizei und bringt ihn in die Schule.
      Hat irgendjemand einen Rat für mich?
      Danke fürs Lesen,
      Mamutschka
    • was mir ganz spontan einfiel: er hat Probleme mit Mitschülern - vielleicht, weil er durch die Montessori-Schule "anders" ist als die Masse????
      Kann sein, dass da Mobbing im Spiel ist?
      Selbstmorddrohungen in dem Alter würd ich nicht überhören, auch wenn es als Druckmittel erscheint....
      Wenn er sagt, Ihr seid Schuld.... kann das auch damit zusammenhängen, dass Ihr ihn auf die Montessori-Schule gegeben habt? Dass er meint, seine Probleme kommen daher? Versteh mich richtig - ich halte viel von Montessori-Pädagogik, aber der Umgang ist dort nunmal ganz anders als auf einer Regel-Hauptschule....
      Das sind jetzt ganz spontane Gedanken, die mir durch den Kopf geschossen sind beim Lesen...
      Natürlich ist er ausserdem auch grad mittendrin in der Pubertät.... hat er Liebeskummer? Oder Probleme mit seiner (sexuellen) Orientierung? Alles Dinge, die man mitbedenken sollte in dem Alter....
      ich wünsche Euch ganz viel Kraft, das ist eine schwere Zeit....

      lg, doro
    • Hallo Mamutschka,
      kann Doro in so gut wie allen Punkten nur zustimmen.
      Neben Mobbing von Mitschülern kann es auch Mobbing durch Lehrer und Rektoren geben.
      Es könnte sein das er von anderen erpresst wird, wenn er plötzlich so viel Geld klaut.
      Wie Doro auch schon sagte der Wechsel von Montessori auf "Normal"-Schule könnte ebenfalls eine Rolle spielen.
      Die Pupertät kann ebenfalls eine ganz große Rolle spielen, früher habe ich über Pupertätsproblemchen gelächelt. Heute habe ich gelernt
      sie sehr ernst zu nehmen.
      Das mit der Selbstmorddrohung solltest Du auf keinen Fall unter den Tisch fallen lassen, vielleicht ist es wirklich nur eine Drohung
      aber es könnte auch sein Ernst sein.
      Wichtig ist es selbst wenn es sehr sehr schwer fällt, mit ihm versuchen ruhige Gespräche zu führen. Evt. mal einen Vater-Sohn Ausflug,
      ein Wochenende nur mit ihm ohne Geschwister. Vielleicht hilft Deinem Sohn und Euch ein vertrauliches Gespräch durch einen unbeteiligten Dritten, Freund, Onkel od ähnliches, der mit der Schule nichts zu tun hat. Evtl. ein vertrauter Lehrer der ehemaligen Schule.

      Wünsche Euch ganz viel Kraft diese Zeit zu überstehen :druck7

      LG
      Susan
    • Wir haben uns bemüht den Wechsel auf die Hauptschule gut zu begleiten. Außerdem ist er nicht alleine gegangen sondern mit 5 Klassenkameraden aus seiner alten Klasse die auch alle in seiner neuen Klasse gelandet sind.
      Probleme mit anderen Mitschülern gibt es, allerdings nicht mit denen aus seiner Klasse, sondern mit der Parallelklasse. Da arbeitet die Klassenlehrerin dran und er ist damit auch sonst in der Klasse nicht alleine.
      In Bezug auf Selbstmorddrohungen haben uns Schule und Erziehungsberatung geraten sofort die Polizei einzuschalten damit eine Zwangseinweisung in die Psychatrie eingeleitet wird. Frederic wurde von uns und der Erziehungsberatung klar gemacht was das bedeutet. Zwangseinweisung übrigens weil die hiesige Psychatrie total überfüllt ist und man sonst dort nicht unterkommt.
      Vater Sohn Ausflüge laufen hervorragend. Solange keiner was von ihm will ist er das nettest Kind der Welt. Außerhalb dieser 4 Wände. Wenn sie heimkommen geht es wieder von vorne los. Vor 2 Wochen war mein Mann mit Frederic segeln. Sie kamen in super Stimmung wieder, wir wollten kurz drauf Minigolf spielen gehen, Frederic wollte mit. Was macht der junge Mann? Der Platz liegt außerhalb, es sah nach Regen aus, also haben wir den Wagen genommen. Nicht er. Er mußte Rad fahren. Stieg einfach nicht ins Auto sondern auf das Rad und war fort. Wir waren sprachlos.
      Auch später kein Kommentar. Wir haben dann ohne ihn angefangen, weil er ewig nicht kam. Er hat 4 Löcher mitgespielt, dann ist er wieder gefahren.
      Zu seiner ehemaligen Schule hat er kaum noch Kontakt, wenn dann zufällig. Er will angeblich auch keinen.
      Ich habe versucht mit ihm darüber zu reden, aber er blockt.
      Als Gesprächsangebote hat er den Schulpsychologen, seine Lehrerin und den Rektor in der Schule. Alles Menschen die mit beiden Beinen im Leben stehen und sich mit Kindern in diesem Alter bestens auskennen.
      Außerdem die Erziehungsberatung, den Jugendscout vom Jugendamt, seine Sachbearbeiterin vom Jugendamt, eine Psychologin und die gesamten gelben Seiten und wenn er sonst immer noch will. Alles was ich höre ist dieser eine Satz:"Da könnt ihr mal sehen, was ihr erreicht habt."
      Lachen tu ich da schon lange nicht mehr drüber.Aber mir fehlt langsam auch das Verständnis, weil so gar kein Wille zur Mitarbeit da ist.
      Mamutschka
    • Ist es möglich, daß dein Sohn eine depressive Störung hat? Bei meiner Tochter (12J.) wurde in der Reha u.a. eine emotionale Störung/Depression bedingt durch Mobbing etc. in der Schule festgestellt, so daß sie gezielt versucht hat, den Unterricht zu vermeiden und ständig schlecht gelaunt war und sich zurück gezogen hat. Im Sommer wechselt sie die Schule und sie hatte einige Gespräche mit dem Psychologen in der Reha, wo sie sich ordentlich "auskotzen" konnte (auch über mich).Das ganze soll hier weiterlaufen, ich bin selbst mal gespannt ob das was bringt.
    • Oje mamutschka...

      Ich würde Dir so gerne einen Ratschlag geben, der eure Probleme auf einen Schlag löst. Aber das ist wohl unmöglich zumal Du ja schon so viel probiert hast und mir auch nicht mehr einfällt. :(

      Ich schicke Dir eine Riesenportion Kraft für Dich und eine ebenso große Portion Vernunft für Deinen Sohn.
    • Mari-on schrieb:

      Ist es möglich, daß dein Sohn eine depressive Störung hat? Bei meiner Tochter (12J.) wurde in der Reha u.a. eine emotionale Störung/Depression bedingt durch Mobbing etc. in der Schule festgestellt, so daß sie gezielt versucht hat, den Unterricht zu vermeiden und ständig schlecht gelaunt war und sich zurück gezogen hat. Im Sommer wechselt sie die Schule und sie hatte einige Gespräche mit dem Psychologen in der Reha, wo sie sich ordentlich "auskotzen" konnte (auch über mich).Das ganze soll hier weiterlaufen, ich bin selbst mal gespannt ob das was bringt.

      Genau SO war es damals bei mir in der Schule auch...
      Ich wurde fertig gemacht und gemobbt, aber eine Depression wurde nie diagnostiziert... Dafür ja jetzt die Angst & Panikkrankheit und die Depressionen... Also das kann schon sein und man sollte es nicht auf die leichte Schulter nehmen mamutschka !!!
    • Hallo Mamutschka!

      Aus deinen Beiträgen wird sichtbar, dass du dir viele Gedanken machst und dich gut um deinen Sohn sorgst... Du hast versucht die Möglichkeiten der externen Hilfe auszuschöpfen und das find ich erstmal klasse...

      Ich habe mal ein halbes Jahr beim Schulpsychologischen Dienst mit Schulverweigerern gearbeitet... Jeder "Fall" war dort so anders gestrickt, dass man allgemeine Tips dazu sicher nicht aussprechen kann... Mobbing kommt sicherlich häufig vor, aber auch z.B. Drogen, affektive Sörungen und manches Mal ist es auch einfach nur die ganz normale Pubertät die Jugendliche zu einer solchen Verweigerungshaltung bringt...

      Ich kann mir gut vorstellen, wie anstrengend die Situation als Mutter ist... Mache deinem Sohn weiterhin alle Angebote, rede mit ihm, bleib wachsam (besonders was die Selbstmorddrohungen angehen - damit ist sicherlich nie zu spaßen)... Aber vergess dabei auch nicht, ihm eine Freiheit zu lassen, die ein pubertierender Junge braucht um Erwachsen zu werden...

      Viel Kraft und alles Gute...
      Dagmar
    • hallo mamutschka

      oh das hört sich ja nicht gut an und das tut mir voll leid,es ist so blöd wenn man nicht weiss was man machen soll,ich hab auch probleme mit marcel und es wird nicht besser im gegenteil. er ist das 4 mal hintereinander von der schule beurlaubt und gestern war das gespräch im JA ,es sieht wohl so aus das er nach schleswig in eine jugendpsychatrie kommt mit schule wo die gucken as mit ihn los ist.und er ist erst 12 jahre alt.ich werde dazu noch eine therad gleich machen,
      ich wünsche dir viel kraft. ich kann dir leider keine tipps geben,weiss selber nicht was man da machen kann ,hab ja selber so ein problem kind hier. :(

      Hilf den Schwachen ,wenn du stark bist.Respektiere die Alten, wenn du jung bist.Schenk Freude an die Traurigen ,wenn du fröhlich bist.
      Denn es kommt der Tag in deinem Leben ,an dem du selbst schwach ,alt und traurig bist
    • Donnerstag wurde mein Sohn vom Ordnungsamt in die Schule gebracht. Er hat es erstaunlich locker genommen. Von der Schule haben wir die Auflage bekommen schulische Belange in unserer Beziehung zu Frederic vollkommen außen vor zu lassen. Alles was in diesem Bereich nötg ist wird die Schule veranlassen. Morgen haben wir jetzt einen Termin mit dem Direktor. Ich bin gespannt.
      Zum Schule schwänzen kommt jetzt noch Diebstahl und Rumtreiberei hinzu. Außerdem schwärmt er für Waffen und hört NaziliederEr will uns nach eigenen Aussagen bestrafen, wir wissen nur leider nicht wofür. Da er externe Gesprächsangebote ablehnt und die Familienbegleitung durch das Jugendamt noch nicht genehmigt ist haben wir jetzt 2 Möglichkeiten wenn es wieder hochkocht und er mit Selbstmord oder anderen Gewaltanwendungen droht:
      Bei Suizidankündigungen kommt er in die Psychatrie, bei Gewaltanwendungen in eine Notgruppe für schwer erziehbare und verhaltensauffällige Jugendliche. Ich bin gespannt wie es weiter geht. Wenigstens hat ihm der Arzt eine gute Gesundheit bescheinigt.
      Das war es von der Front.
      Mamutschka
    • Ich verfolge den Thread schon etwas!
      Oh das tut mir alles so leid für Euch, ich finde es immer wieder schlimm wenn Jugendliche oder Menschen generell so abdriften und man nur hilflos zusehen kann, weil nichts greift! Oder man meißt nicht mal versteht Warum! Wahrscheinlich verstehen die meißten sich ja nicht einmal selbst! Aber ihr habt alles getan auch wenn das nur ein schwacher Trost ist!
      Wir haben das Problem ebenfalls, die Töchter meiner Freundin inzwischen 19 und 17 Jahre!
      ( Mutter und Kinder sind Paten meiner Kinder ;( da gingen Sie noch ) ich kenne beide Mädchen von Geburt an, sind wirklich bildhübsch und intelligent, sie hätten alles werden können! Aber Sie wollten es auch anders, auch das komplette Programm Schulverweigerung, Schule/Ausbildung schmeissen, Diebstahl, Köperverletzung, Jugenamt, weglaufen und und und..................Aussage ebenfalls "Mama ist doch selber Schuld das wir so sind" :pillepalle: Sie hatten vielleicht nicht die "Perfekte" Familie aber wo gibts die den auch?! Aber sie hatten es wirklich gut, Menschen die für Sie da sind, eigene Zimmer, Miss sixty und Co am Hintern, eigene Tiere bis hin zum Pferd, Tanzen........alles was irgendwie machbar war und überhaupt! Ich hatte immer einen guten Draht zu Ihnen aber nun kein Durch kommen mehr!
      Auch wenn es nicht meine eigenen sind verstehe ich wie es Euch geht! Leider, haben auch wir (oder die Millionen von Betreuern, Ämtern und co) keine Lösung auf der Hand!
      Ich wünsche Euch alles gute und einen sehr langen Atem! Und das er vielleicht irgendwann noch rechtzeitig umdenkt und sieht was er verliert und macht!

      ganz lieb drück
      lg grincat1
    • Wir hatten jetzt Termin beim Schulrektor. Der sieht die Schulproblematik jetzt eher hintergründig und hat uns eine "Temporäre andersweitige Unterbringung" empfohlen. Jetzt würde mich mal interessieren, was für Maßnahmen gibt es denn da?
      Wir haben in der Umgebung eine Einrichtung für schwer erziehbare und emotional schwer gestörte Menschen. Da Frederic aber nur hier zu Hause so austickt und woanders unauffällig ist, paßt er nicht in deren Schema. Jetzt war die Rede von Außenwohngruppen des Jugendamtes und irgendwo habe ich auch noch etwas läuten hören von speziellen pädagogischen Maßnahmen für problematische Teenager. Gibt es da irgendwo im Internet Seiten bei denen man sich erkundigen kann? Ich denke da an Internate, Freizeiten etc. Ich wäre für Tipps jeder Art dankbar.
      Mamutschka
    • Liebe Mamutschka,

      setze dich doch für Infos mit deinem zuständigen Jugendamt in Verbindung.
      Die können dir genau sagen was es gibt und was man dafür "erfüllen" muss. Auch helfen sie bei dem bürokratischen Zeugs...

      Alles Gute,
      kaos :mausi
    • Phoenix aus der Asche schrieb:

      Hey Kaos... das ist eine gute Idee. :thumbsup:

      LG Phoenix :drache1 :druck6
      Na Phönix,

      ich hab es doch auch erst durch das meine Kinder weggingen wegen meiner Krankheit. Ich weiß was das für ein Bürokratisches Zeugs werden kann :S :wacko:

      Liebe Mamutschka, bitte wende dich hierfür wirklich an das zuständige Jugendamt. Die können dir alle Richtungen und Möglichkeiten aufzeigen und dir bei dem weiteren Weg, gleich egal wie er sein wird, auch helfen :love:
    • Die können dir alle Richtungen und Möglichkeiten aufzeigen und dir bei dem weiteren Weg, gleich egal wie er sein wird, auch helfen
      Da kann ich dir nur zustimmen.

      Denn eine Bekannte von mir ging es auch eine Zeitlang sehr schlecht und das JA hat ihr dabei wirklich viel geholfen. Nicht alle sind "schlecht" vom JA, wie immer angenommen wird. ;) :)

      Habe selbst mal so gedacht, weil ich auch andere JA-Mitarbeiter kennen gelernt habe, die echt mies waren. :S :cursing:

      LG Phoenix :drache1 :druck6
    • Wir haben mit dem Jugendamt einen Termin am Freitag. Das Problem ist, daß unsere Sachbearbeiterin dann für 3 Wochen in Urlaub geht und wir betreuungsmäßig irgendwo angehängt werden. Das heißt wir bekommen einen Sachbearbeiter der wahrscheinlich total überlastet ist.
      Außerdem hat der Rektor von Möglichkeiten z.B. auf einem Segelboot etc. gesprochen. Da für Frederic die geplante Freizeit auf dem Segelboot wahrscheinlich ausfällt, wäre das wenigstens ein kleines Trostpflaster. Auch bin ich immer ganz gerne über die Möglichkeiten informiert die es gibt, da ich es oft erlebe das die Mitarbeiter im Streß manches nicht bedenken oder erwähnen und hinterher kommt dann der Satz:"Hab`ich ihnen das nicht gesagt?"
      Das Jugendamt hier ist ganz in Ordnung. Mich nervt nur das ich schon seit einem dreiviertel Jahr immer mal wieder hingehe und auf die Probleme aufmerksam mache und jeder meint, das ist normal. Jetzt kocht der ganze Dreck hoch und auf einmal sind wir schwer Therapiebedürftig und werden im Eilverfahren durch die Genehmigungen einer Therapie geschleust und Frederic soll woanders untergebracht werden damit wir uns alle erholen können.
      Von "Wehret den Anfängen" wird wohl nicht mehr viel gehalten.
      Mamutschka
    • Benutzer online 1

      1 Besucher

    Impressum

    Datenschutz

    Ein Angebot des Vereins "Für soziales Leben e.V."