@babydoll...........Schule=Bildung liegt in der Hand der Kultusminister der einzelnen Länder. Solche Fragebogen sind mir in Berlin noch nicht untergekommen. Bei uns darf noch nicht mal nach dem Beruf der Eltern gefragt werden.....Datenschutz..........daher weiß ich auch nie, wen ich mal wann wofür ansprechen kann.
Es hat halt alles zwei Seiten.
Einerseits verstehe ich Eure Reaktionen ob der Fragen..........aber die wenigsten Lehrer sind so blöd, nicht innerhalb eines halben Jahres, Defizite zu sehen und diese oder ähnliche Fragen auch im Elterngespräch zu stellen. Manches könnte viel schneller in Gang gesetzt werden, Missverständnisse gar nicht erst aufkommen, Fehlreaktionen von Lehrer und Erzieher vermieden werden etc., wenn ich als Lehrer bestimmte Dinge von Anfang an weiß.
Aber das ist halt Ansichtssache, wie offen man mit den Defiziten, Fehlern, Schwächen und Vorzügen der Kinder umgehen will.
Warum wird den Lehrern eigentlich immer unterstellt, aus den Informationen nur Negatives herauszuziehen????
Warum wird so wenig gesehen, dass nur durch Wissen, Kenntnis bestimmter Umstände, Vorkommnisse etc. den Kindern geholfen werden kann? Verständnis für das Kind entwickelt werden kann??
Irgendwie sitzt das Misstrauen doch ganz schön tief in der Spezies "Mensch".
Ich denke, mein Beitrag wird vielen nicht gefallen.............aber mit Vertuschen und Schönfärberei ist keinem Kind geholfen. Nur eine Analyse des Lebensweges und Ist-Zustandes kann für die Kinder von Vorteil sein.
Ich sitze regelmäßig mit Eltern zusammen, um Ursachenforschung zu betreiben und Lösungswege zu finden..........gerade heute wieder 1 1/2 Stunden.......
Liebe Grüße
Bärbel