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Geburtstage

eviemary

unregistriert

1

Sonntag, 26. Juni 2011, 20:23

Warum wird unsere Jugend immer "Verwahloster"und was kann man dagegen tun?

Hallo ihr Lieben!



Gestern Abend habe ich diesen Vortrag "Verwahloste Jugendliche" angehört und seid dem beschäftige ich mich mit folgende gedanken;



Unsere Jugend wird in Sachen umgangsformen immer ungezgelter
und"unkultivierter". Die Norm hierbei scheint mir mittlerweile ein sehr
grober Umgangston zu sein.



Die Kids prahlen auf dem Schulhof mit Gewaltvideos oder Videos von sexuellen Entgleisungen.



Kinder haben keinen Respekt mehr vor Erwachsenen.



Die Jugendlichen rauchen, trinken, kiffen mittlerweile in einem Alter, in dem wir noch Playmobil oder mit Puppen gespielt haben.



Schule ist nur noch ein notwendiges bel; Bildung gilt als uncool...





Warum ist das so schlimm geworden und was können wir eigenlich noch
dagegen tun? Was passiert mir diesen Kindern, wenn sie erwachsen sind?



Diese Fragen würde ich gerne mit euch diskutieren.



Mal meine Gedanken zu diesen Thema:

Als erstes fällt mir ein - Verfall der Werte -

welche nicht mehr vermittelt werden, sei es durch die Erziehung der Eltern oder durch die Schule.

Respekt vor allem Lebendigem, Mitgefühl, Liebe zum Leben.

Denke das Bewußtsein vieler Eltern, was es bedeutet, ja welche hohe Verantwortung sie tragen,

Kinder in der Welt zu setzen und zu erziehen, geht vielen vollkommen ab.
Warum ist dass so, das nach der
antiautoritären Erziehungswelle jetzt die davon betroffenen Eltern auch
nichts anderes kennen, an ihren Kinder weiter zu geben als eben, dass die
alles tun dürfen, wonach ihnen der Sinn steht.


Den Kindern werden keine Grenzen mehr gesetzt, weil keiner da ist, der
selbst Grenzen kennt . Und so geht halt grad alles den Bach
runter. Mir persönlich ist noch kein wirksames *Gegenmittel*
eingefallen, als diese Kidds trotzdem als Menschen wahr zu nehmen und
versuchen, ihren Frust auch etwas zu verstehen.


Ich glaub, es müßte bei den heutigen Eltern angefangen werden, dass die
merken, dass sie ihren Kindern nicht wirklich was Gutes tun, wenn sie
ihnen die grenzenlose Freiheit gönnen. Andererseits haben halt auch
viele gar keine Chance, Kindern irgendwelche Grenzen zu setzen - es ist
schlichtweg ein Teufelskreis. Vielleicht wirklich nur, dass die Eltern sich wieder an die "Arbeit"
machen sollten, die Kinder zu erziehen und nicht aus falschverstandener
Liebe mit Konsumgütern vollzustopfen .


LG Eviemary

Ginny

unregistriert

2

Sonntag, 26. Juni 2011, 21:12

Ja, was soll ich dazu sagen?!
Ich finde das ist ein sehr schwieriges Thema. Ich muss gestehen, dass mich selbst dieses Thema im Moment was angeht. Mein Sohn ist jetzt 7, wird im Dezember 8. Er hat die 1. Klasse übersprungen, ist hochbegabt. Alles gut und schön, aber wir haben zu Hause im Moment wirklich arge Schwierigkeiten mit ihm. :( Ok, vielleicht passt es nicht genau zu dem Thema, da Shawn jetzt gerade 7 ist und noch lange nicht im Jugendalter. Aber diese ganzen Punkte stimmen auch auf ihn zu.
Ich unterhalte mich oft mit meinen Freundinnen darüber, da es mich wirklich sehr belastet! Natürlich auch mit meinem Partner! Ganz schlimm ist seine Aggressivität. Sobald ihm was nicht passt oder er etwas nicht versteht, wird er laut und knallt auch Türen oder wirft Sachen durch die Gegend! Wir haben ihn von einem Kinderpsychologen untersuchen lassen (er hat sich an 4 Terminen je eine Stunde Zeit genommen für Gespräche, Tests etc...) und dieser sagte mir dann eben, dass Shawn hochbegabt sei und unterfordert.
Ich muss dazu sagen, dass er woanders und bei anderen immer das liebste Kind ist!! Er ist höflich, aufmerksam, hilfsbereit.
Draußen hören wir ihn oft mit Wörtern um sich schmeissen, da schlackern einem die Ohren!!! :arghs: Er will dann zu den Coolen gehören und den Macker :pleasantry: machen denke ich. Keine Ahnung.
Auf jeden Fall haben wir 3 uns gestern zusammen gesetzt und eine Regelliste erstellt. Das war wirklich super! Shawn hat sich total toll eingebracht und auch einige Punkte selbst angesprochen. Dann haben wir in unserer Küche eine Magnettafel, da kann man auch drauf schreiben und es wieder weg wischen. Da haben wir nun 3 Spalten gezeichnet, für jeden eine. Und jeden Tag bekommen wir dann einen Stern in unsere jeweilige Spalte reingemalt, wenn wir es geschafft haben OHNE Regelverstoß über den Tag zu kommen. Sollte aber einer gegen eine Regel verstoßen, werden direkt 2 Sterne weg geswischt! Und wer insgesamt 7 Sterne voll hat, darf sich dann eine Kleinigkeit wünschen. Aber keine materiellen Dinge, sondern z.B. Unternehmungen: Eis essen zusammen, ein Gesellschaftsspiel spielen, einen Film zusammen gucken etc... Und um ihn etwas anzuspornen, haben wir ihm gesagt, dass wir, die Eltern, 14 Sterne zusammen kriegen müssen bevor wir uns was wünschen dürfen.

Jetzt nochmal allgemein zu diesem Thema:
Ich wüsste auch gerne, wieso es in unserer Gesellschaft immer schlimmer wird!? Ich persönlich gebe mir immer wieder selbst die Schuld, in der Erziehung etwas falsch gemacht zu haben. Aber dann frage ich mich: WAS?? :( Und wenn ich es wüsste, würde ich es sofort ändern! Was ich mir gut vorstellen kann ist, dass viele Eltern heutzutage alles perfekt machen wollen. Sie haben Angst Dinge falsch zu machen und das Kind "nicht richtig" zu erziehen. Und dadurch geraten sie in Unsicherheit, was das Kind/die Kinder auf jeden Fall spüren!Ich habe mal einen Bericht im TV gesehen, dass immer mehr werdende Väter sich auch mittlerweile Bücher anschaffen, damit sie auch alles richtig machen. Und ich denke, das ist eines der Probleme. Wir, als Eltern, sollten viel mehr nach dem Bauchgefühl handeln und nicht immer alles hinterfragen und vorher abklären lassen oder sowas.

Nun gut, wenn mir noch was einfallen sollte, werde ich es noch hinzufügen, aber im Moment tun mir die Griffel weh! :gamer:
Ich hoffe, mein Beitrag ist nicht ZU lang und weilig. ;)

Goigo

Profi

Beiträge: 868

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Graz

3

Sonntag, 26. Juni 2011, 22:10

Hallo,
mich beschäftigt das Thema auch sehr. Meine Erfahrungen belaufen sich darin, dass ich glaube, dass die Eltern schon Ansätze zum ungehobelten Verhalten haben. Wie sollen sie dann ihren Kindern Benehmen beibringen.

Mir fällt spontan ein Beispiel ein:
Ich war vor Ostern in einem unserer "Nobelsupermärkte" da ich spezielle Ostereier für meine Mama gesucht habe. Da kam eine Frau (um die 30) sehr gut angezogen mit ca. 2 jährigem Nachwuchs. Sie geht in Ruhe einkaufen, schärft dem Kind ein nichts anzugreifen, kümmert sich nicht weiter um das Kind. Der Kleine schnappte sich ein Sackerl (zu dt. Tüte) mit Gummibärchen. Sie dreht sich zu ihrem Kind um und keift es an die Tüte sofort zurückzutragen, der Kleine schmollt und lässt die Tüte fallen, die daraufhin aufspringt, die Gummibärchen verteilen sich am Boden. Sie schnappt ihr Kind sagt: Mit dir muss man sich nur schämen, geht zur Kasse sagt keinen Ton, hebt die Bärchen nicht auf und verlässt das Geschäft. Ich dachte mir nur, woher soll das Kind Benehmen lernen.

Weit schlimmere Situationen von jungen Erwachsenen erlebe ich täglich im Beruf. Ich arbeite im Krankenhaus, unhöflich angepöbelt zu werden zählt schon täglich dazu. Höflichkeit, normales Verhalten sind nicht mehr gefragt. Mein Lieblingssatz: Das steht mir zu. Dafür sind sie doch da. Den Grund dieser Entwicklung kann ich auch nicht benennen. Oft denke ich es ist die Frustration vieler Jugendlicher oder junger Erwachsener. Sie können auf dem Arbeitsmarkt nicht Fuss fassen, sehen keine Perspektive und flüchten sich in Alkohol, Drogen oft aber auch in die frühe Familie (als Teenager schon Mama um einen eigene heile Welt zu erschaffen). Oft kommen solche jungen Mamas mit Tabletteneinnahme und /oder Drogen an die Ambulanz (meist zwischen Mitternacht und 2:00), die Kinder im SChlepptau. Da denke ich mir immer: Wie soll aus diesen Kindern etwas werden. Die wurden schon um alle Chancen beraubt. Oft sehen wir Jugendliche nach Drogenkonsum, nach Alkoholkonsum. Da denke ich mir auch oft, hoffentlich erspart mir mein Sohn diese Situation. Ich hoffe ich bekomme es besser gebacken. Aber Garantie dafür gibt es keine.

Lg Iris

Jeanne d'Arc

unregistriert

4

Montag, 27. Juni 2011, 14:25

Zitat

Unsere Jugend wird in Sachen umgangsformen immer ungezgelter
und"unkultivierter". Die Norm hierbei scheint mir mittlerweile ein sehr
grober Umgangston zu sein.



Die Kids prahlen auf dem Schulhof mit Gewaltvideos oder Videos von sexuellen Entgleisungen.



Kinder haben keinen Respekt mehr vor Erwachsenen.



Die Jugendlichen rauchen, trinken, kiffen mittlerweile in einem Alter, in dem wir noch Playmobil oder mit Puppen gespielt haben.



Schule ist nur noch ein notwendiges bel; Bildung gilt als uncool...



Ich finde, es klingt sehr verallgemeinert. Früher mag es uns nicht so aufgefallen sein, da wir selbst aufgrund des jüngeren Alters mit "anderen" Augen in die Welt geblickt haben, aber auch da gab es schon die "vor denen uns unsere Eltern immer gewarnt haben", es hieß dann nur: "das ist kein guter Umgang" und es wurde dezent weggeschaut.

Ich kenne sehr viele Jugendliche, die sehr wohl gutes Benehmen haben und sich teils sogar sozial engagieren und ich bin mir sicher, würde man nicht ständig mit der Hand vor Augen herumfuchteln, um auf andere zu zeigen, wäre das Blickfeld sicher auch frei, die zu entdecken, die nicht dem gängigem Vorurteil entsprechen.

gaestin

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5

Montag, 27. Juni 2011, 16:35

QUOTWarum ist das so schlimm geworden und was können wir eigenlich noch
dagegen tun? Was passiert mir diesen Kindern, wenn sie erwachsen sind?QUOTE


wie gehst Du diese Problematik bei Deinen Kindern an, Eviemary?
Also was sind Deine persönlichen Strategien?



Ich erlebe Vorschulkinder hier durchaus positiv.

Ich habe hier schon ein Beispiel zitiert von einem Schulkind im Bus. Eine
ältere Dame fragte den Jungen freundlich, ob sie sich setzen dürfe. Er antwortete
Natürlich und wollte aufstehen. Seine Mutter "Oh nein, der hat seinen Platz bezahlt"
er sagte zur älteren Dame "tut mir leid, aber ich stehe bestimmt das nächste Mal auf,
wenn meine Mutter nicht dabei ist." Mutter wurde gottseidank rot.

und ich kenne viele nette höfliche normale Schulkinder.
Wie erlebst Du Deine?

eviemary

unregistriert

6

Dienstag, 28. Juni 2011, 17:56

Wie erlebst Du Deine?





Ich hatte auch schwer zu kämpfen mit meinen Kindern im Alter von 13-17 Jahre.Beide Kinder fingen in dieser Zeitpanne an, sich an Gruppen an zuschließen, die dass graase gegenteil unsere Vorstellung waren.Sie fingen dass Rauchen an, ;( erst heimlich, kiffen, und zum guter letzt kam auch der Alkohol.Da ich und mein jetztiger Mann volltätig Berufstätig waren, könnten wir praktisch nur am Spätnachmittags Stundenlange Gespräche führen, mit unter gab es auch Strafen; Mofa verbot, Computer wurde abgebaut u. eingeschlossen, Fernbedienung vom Fernseher wurde von uns mitgenommen u.a.Mehr betroffen war aber unser Sohn, als unsere Tochter, die hatte sich schnell wieder gefangen. Ich könnte Nächte lang nicht schlafen.



Vor dieser Zeit war bei uns auch alles in ordnung, obwohl ich sehr wenig Zeit mit meinen Kinder verbracht habe da ich immer berufstätig war und meine Kinder sich früh selbstständig versorgen mussten( o.g. Schlüsselkinder)Tochter hatte Klavierunterricht u. Reiten / Sohn Karate u. DLG Schwimmuntericht.Bis auf ein paar Schulische Schwiegrigkeiten bei meinen Sohn in englisch und Mathe, wobei wir dann Nachhilfe ihm geben mussten ( Schülerhilfe, Privat-Unterricht)kann ich mich nicht beschweren. Klar gab es auch manchmal Diskussion, wegen irgendwelche Sachen oder Streitereien, zwischen den Kindern.Es gab auch Meinungsverschiedenheiten zwischen uns und dann würde mal eine gewisse Zeit nicht gesprochen, aber es war nicht so wie oben.

LG

gaestin

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7

Dienstag, 28. Juni 2011, 18:19

Zitat




Ich kenne sehr viele Jugendliche, die sehr wohl gutes Benehmen haben und sich teils sogar sozial engagieren und ich bin mir sicher, würde man nicht ständig mit der Hand vor Augen herumfuchteln, um auf andere zu zeigen, wäre das Blickfeld sicher auch frei, die zu entdecken, die nicht dem gängigem Vorurteil entsprechen.


ich kenne eben auch sehr viele Jugendliche der Art, wie Du, Jeanne, sie beschreibst.
Viele Abiturienten des Jahrgangs 2010 die ich kenne haben zwei berufstätige Eltern
und waren keine Schlüsselkinder, man hat andere Regelungen gefunden.

Zora

unregistriert

8

Dienstag, 28. Juni 2011, 18:53

Ich habe es erst kurz nach Pfingsten wieder erlebt. Ich habe meine Tochter vom Pfingstzeltlager abgeholt und die Betreuer haben noch eine kleine Abschiedsparty für Kinder und Eltern organisiert. Dort waren sehr viele Betreuer zwischen 16 und 25 Jahren und die haben das Ganze mit so viel Herzblut geschmissen. Echt spitze!

Das Negative fällt natürlich mehr auf und darüber wird auch mehr gesprochen. Aber das ist überall und bei allem so...

gaestin

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9

Dienstag, 28. Juni 2011, 19:02

eben

wir haben zwei Teenager (16 und 17 1/2) in der Familie
(nicht meine Kinder) die ihre ganze Freizeit bei den
Pfadfindern verbringen und sehr sehr viel für die Kleinen
organisieren.

Susan1900

unregistriert

10

Dienstag, 28. Juni 2011, 19:11

Ich erlebe viele Jugendliche als sehr hilfsbereit und fürsorglich.

An der Schule meiner Tochter geben Schüler freiwillig Nachhilfeunterricht unentgeltlich in ihrer Freizeit, sie organisieren Faschingsfeiern, Schulparties. Die Jugendlichen unserer Kirchengemeinschaft organisieren und planen Ausflüge, Grillfeste unterstützen und betreuen die Jüngeren.
Meine Großen und einige ihrer Freunde gehen für Senioren einkaufen, machen Besuchstage, spielen mit ihnen Mensch-Ärger-Dich-Nicht.
Sehe oft am Spielplatz das große Jugendliche mit Kleinen netten Blödsinn und Spiele machen.

Dagegen fallen mir in letzter Zeit sehr viele Erwachsene negativ auf, nur am stänkern, nörgeln, ganz toller Sport ist es kleine Kinder mit Einkaufswägen anzurempeln und dann noch zu brüllen, geh doch auf die Seite Du Balg.

Es gibt immer zwei Seiten und wir Erwachsene leben den Jungendlichen schlechtes Benehmen doch vor.


:sonne Susan

Mera

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Beruf: vielbeschäftigte Mama

11

Donnerstag, 11. August 2011, 23:45

Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.


Sokrates


es hat alles etwas Subjektives.. und manchmal war es schon da, wie obiges Zitat beweist.

Hab mich manchmal SEEHR über meine Jugendlichen aufgeregt, bis zu dem Tag als meine "Katastrophen" Tochter sich über die jüngeren jugendlichen aufgeregt hat... als ich ihr eigenes Verhalten erwähnte, sagt sie nur: DA war ich 14!!!

Was kann man "dagegen" tun:
Eigentlich eben nicht dagegen sondern etwas FÜR
Vorbild sein, nicht im Sinn von Moralinsauer, sondern mit Begeisterung.
Einmischen, sich selber für vieles interessieren,Nachfragen.....
Das einzige was mir Gedanken macht ist, dass die Jugendlichen viel viel Später ins Tun gebracht werden... und dieses nicht -wissen- was -und-wozu. Das bringt in die Untätigkeit und schlimmer noch in Unruhe, Gewalt; Langeweile, Hass.. Das kann eine toxische Mischung sein.

Wenn sich jugendliche angenommen respektiert und auch als Wichtig wahrgenommen sehen.. z. B in Berufspraktika, dann ändert sich manches.. .. wenn man weiß für was sich der Einsatz lohnt, dann ändern sich Jugendliche oft sehr zum postiven.

Sorry, irgenwie klingt das jetzt etwas oberlehrerhaft... aber ich mags jetzt nicht mehr ändern.

Vielleicht versteht ihr mich trotzdem

Janedoangel

unregistriert

12

Montag, 15. August 2011, 17:47

das erinnert mich spontan an 2 türkische voll aufgemotzte Jugendliche in checker mainer in der strassenbahn, als eine gerbechliche dame einstieg. der eine stößt den andern und sagt: "ey alta, du arschloch, bist du blind oda was, schieb dein scheiss arsch da weg und lass die omi da sitzen... ":phat:
von denen hätte man es am wenigsten erwartet.....er ist aufgestanden .....und meinte noch was geht omi!
ich denke freundlichkeit ist nicht immer erziehungsabhängig.......

gaestin

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13

Montag, 15. August 2011, 18:16

wundert mich überhaupt nicht

wundert mich deshalb überhaupt nicht, weil es hier immer

die türkischen Jungen sind, die hier in der Strassenbahn

aufstehen und den alten Leuten ihren Platz geben.

Die lernen zu Hause, daß man Alter zu respektieren hat.

Zukunfts*Mama

unregistriert

14

Montag, 15. August 2011, 19:25

Hey,

ich wollte auch noch mal meine Meinung zu dem Thema los werden.

Also grundsätzlich denke ich nicht das die "Jugend" heute schlimmer ist wie früher ... mein Opa z.B. war früher ein ganz schlimmer Junge, er hat u.a. das Mofa seines Lehrers angezündet, davon will er heute natürlich nichts mehr wissen ... und heute ist er auch das ganze Gegenteil ... nach dem Moto "Ja nichts falsch machen" ...

Was ich allerdings sagen würde ist das die "schwarzen Schafe" der heutigen Jugend immer extremer werden, damit meine ich sie haben keine skrupel mehr auch nicht vor anderem Leben, es wird alles immer lauter, brutaler und eben extremer ... wenn man da z.B. an die ganzen U-Bahn anschläge denkt ... dann kommt der extreme Alkohol und Drogen Konsum dazu ...

Selbstverständlich trägt ein Großteil die Erziehung oder eben auch die nicht vorhandenen Erziehung bei ... das ist aber eben nicht alles ... selbst "gut" erzogene können auf die schiefe Bahn geraten ...

Meiner Meinung nach ist das Ganze auch ein großes gesellschaftliches Problem, d.h. durch diese wahnsinnig kapitalistisch organisierte Gesellschaft ... wenn man sich mal so umsieht, was zählt den da heute, GELD in aller erster Linie und selbstverständlich alles was dazu gehört ... so nach dem Moto , mein Auto, mein Handy, mein Computer, meine Klamotten und und und ... für die die sich das nicht leisten können, kommt dann frust und aus frust kommt aggression und und und ... ich meine hier nicht alle, sondern wirklich nur vereinzelte, auch ich hatte nie viel, bin aber trotzdem normal geworden ... dafür hab ich aber einen starken Familien hinterhalt ... also kurzum denke ich spielen viel Faktoren eine Rolle ... und nur weil ich meinem Kind mit drei nicht beigebracht habe beim Essen nicht zu sprechen (übertrieben gesagt) ... wird es später kein "Problemkind"

Ich persönlich würde ja soweit gehen das z.B. an Schulen eine Uniform Pflicht herscht ... ein absolutes Handyverbot ... und auch sämtliche anderen Medienträger ... damit die Kinder in der Schule wirklich alle "Gleich" sind und die selben Grundvoraussetztungen haben ... und nicht da schon von Mitschülern ausgegrenzt werden nur weil sie heute nicht den Pullover von Nike tragen oder sonst irgendwas ... aber ich glaub das ist ein anderes Thema ...

Ich hoffe das war jetzt soweit verständlich und nicht zu doll durcheinander :winki:

Beiträge: 1 325

15

Montag, 15. August 2011, 19:25

ich glaube das kann man so gar nicht veralgemeinern , es kommt auch immer drauf an , was man von zuhause kennt .
meine jungs sind sehr wohl hilfsbereit und wir stehen auch auf wen jemand älteres, oder verletztes usw nen sitzplatz braucht.auch fragen wir immer nach wenn wir meinen das jemand hilfe braucht, zb greife ich immer ein wenn ich mehr das es um kinder geht die geschlagen werden oder anderweitig zu schaden kommen könnten.

von zuhause hab ich das zwar nicht, aber mir ist sowas wichtig.
Ich bin nicht zu dick ,ich bin nur untergroß :D


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