Hallo Mari-on,
Gut gemacht!
Damit ist eigentlich schon alles gesagt
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P,S.: Erinnert mich - weiß nicht warum - an
Weißes Papier von EoC
Und - aus der Perspektive des Kindheitstraumas, falsch geboren zu sein, womit Deine Geschichte beginnt - an die Geschichte von meinem Großvater. Ich kenne sie nur aus Erzählungen. Als seine 4. Tochter geboren wurde (als 'letzter Versuch') , besuchte er seine Frau noch nicht mal mehr im Krankenhaus, nach der Entbindung. Seine Macho-Vorstellung, unbedingt einen Stammhalter zu wollen, der Hannes hieß, war damit gestorben. "Dann nenn' sie eben Hanna, und ich will sie gar nicht sehen", hat er damals wohl gesagt. "So ein Weiberzirkus hier, das hält man im Kopp nicht aus", sagte er in den folgenden Jahren und ging nach der Arbeit zum Skat-Spielen in Kneipen, oder zum Jagen in die Wälder, oder zum Männerverein. Die Mutter blieb mit ihren 4 Töchtern meist allein. Sie machte sich nichts draus, war selbstbewusst genug. Die Hanna (meine Tante) wollte es ihm immer recht machen und wie ein Junge sein. Ist ihr trotzdem nie gelungen, in seinen Augen, hat sie mir später (lachend) erzählt. Warum auch. Man soll sich nicht abhängig vom Urteil anderer machen. Und damit nochmal zu EoC, einem anderen Lied von ihnen, da schließt sich der Kreis: "Wo deine Füße stehn, ist der Mittelpunkt der Welt" (mit allem wenn und aber - in solcher Situation stimmt es jedoch... im besten Fall :-)