Hallo, ich habe mich entschlossen ein "besonderes" Geschenk für den Jungen zu gestalten.
Außerdem suche ich gerade ein Fahrrad für die kleine Schwester.
Für seine Eltern habe ich folgenden Brief gestalten, die Kindernamen ersetze ich hier durch xxx
Es geht los:
Ich weiß nicht, was bei Ihnen los ist, aber mir fällt auf, dass xxx ein unglückliches Kind ist, und sich durch sein Verhalten die Freundschaft aller Kinder in diesem Haus verdorben hat. Leider verkriecht sich Victor, wenn ich xxx in unsere Wohnung lasse, deshalb ist nur yyy bei uns willkommen, solange sich das nicht ändert.
Ihm fehlt die „Teilhabe“, wie viele Sozialpolitiker es nennen. Es mag sein, dass Sie glauben es liegt am fehlenden Geld, aber ich weiß dass man statt Mitgliedsbeiträgen in Vereine mitarbeiten und so ihren Kindern die Mitgliedschaft ermöglichen kann.
Es ist eine Schande, dass Sie noch nie bei einem Fußballspiel von xxx dabei waren - Sie haben Beine! - und es nicht einmal ermöglichen, dass er ein funktionierendes Fahrrad hat, mit dem er auch alleine unterwegs sein kann ohne Angst vor einer Panne zu haben. Wir haben angeboten Ihnen zu helfen, aber wir machen es nicht FÜR sie. Jetzt ist Schluss mit unserer Geduld! Sie können nicht erwarten, dass andere IHRE Probleme regeln! Ihre Kinder sollten nicht mehr darunter leiden!
Solange Sie Geld für Zigaretten haben und sich nicht an der Hausgemeinschaft beteiligen, es nicht schaffen sich zu bedanken können Sie nicht erwarten, dass andere auf Sie zukommen und Ihnen helfen. War es so viel verlangt EINMAL beim Sandkastenbau vorbei zu sehen?
Leider hat xxx ihr „Talent“ geerbt es sich mit anderen zu verderben. Wachen Sie endlich auf! Ihr Sohn braucht gleichaltrige Freunde und die E-/F-Jugend wäre eine gute Gelegenheit dazu.
Denken Sie nach, was Ihnen wichtiger ist!
Leider weiß ich nicht, wie ich anders an Sie heran kommen kann, deshalb mußte ich Ihnen diesen Brief schreiben. Und ja, ich verstehe Sie, denn ich wuchs selbst arm auf, aber ich war in Vereinen.
Ende
Ist das zu krass? Leider hat alles andere bisher nicht funktioniert. Sie fühlen sich nur soooo benachteiligt, wenn ich meine Kinder und ihr Eigentum schütze.
Anmerkung am Rande: Unsere Hausgemeinschaft hat gemeinsam den Spielplatz des Hauses für die Kinder repariert und sogar kinderlose Bewohner haben geholfen, aber wer hat sich abgeseilt?
MfG
Martina