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blitzi

unregistriert

1

Donnerstag, 18. Juni 2009, 19:43

Hartz IV Kinder ins Heim!

Hartz IV Kinder ins Heim!




von
Eifelphilosoph


@</abbr>
2009-03-27
– 08:49:10









Wieder
eine neue Studie. Kindern von Hartz-IV Empfängern droht wesentlich
deutlicher eine Heimeinweisung als Kindern aus anderen Familien.

Schnell ist auch ein Urteil zur Hand....offensichtlich geht Arbeitslosigkeit mit Erziehungsunfähigkeit einher.

Na ja ... dann wird in diesem Jahr die Erziehungsunfähigkeit ja explodieren.

Irgendeinen
logischen oder sinnvollen Zusammenhang gibt die Studie an sich für
diese Aussage nicht her, aber: man kann´s ja einfach mal so in den Raum
stellen.

Bei der Schaffung einer neuen Unterschichtskaste ist
es ja zweckdienlich, diesen Parias einfach mal so Mängel jeglicher Art
zu unterstellen. Möglicherweise essen die ja auch mal ihre Nachbarn,
wer weiß denn, schon, wie "die" drauf sind?

Für
alleinerziehende Hartz IV - Empfängerinnen gibt es möglicherweise ganz
andere Gründe als Erziehungsunfähigkeit, um die Kinder in
Pflegefamilien oder Heimen unterzubringen.

Da die Probleme,
wie die Studie treffend formuliert, häufig beim Übergang von der
Grundschule in die weiterführende Schule auftreten, wäre es doch nicht
verkehrt, einfach mal an das naheliegende zu denken anstatt wilde,
unbegründete Parolen in den Raum zu schmeißen.

Dort, bei dem
Übergang ... wird am deutlichsten sichtbar, das 211 Euro im Monat nicht
ausreichen, um die finanziellen Ansprüche von Realschule und Gymnasien
zu befriedigen. Und manche Mütter zwingen sich dann ... im Interesse
der Ausbildung ihrer Kinder ... zu einem harten Schritt.

Sie
kapitulieren. Und hoffen, das Pflegefamilien oder Heime mehr Geld
haben, um den Kindern einen schulischen Abschluß zu ermöglichen, der es
ihnen erlaubt, aus dem Hartz IV-Bezug herauszukommen, wenn sie
Erwachsen sind. Erinnert mich an den Fall eines Vaters, der Selbstmord
begehen wollte, damit die Kinder wenigstens Halbwaisenrente bekommen
... in der irrigen Annahme, diese würde nicht als Einkommen vom
Regelsatz abgezogen.

Nach der Enteignung der Arbeitlosen nun
als auch noch der leise Entzug der Kinder...die Konsequenz dessen, was
diese Aussage der "Wissenschaftler" darstellt.

Vorbei die
Zeiten, als Familie noch der unantastbare Kern unserer Gesellschaft
war. Das ist die völlige Bankrotterklärung der Familienpolitik, die
Kriegserklärung an das Konstrukt "Familie" generell und der unverblümte
Griff des Staates nach den Kindern, die er letztendlich als sein
legitimes Eigentum begreift ... natürlich nur aus "Sorge". Wenn die
Politiker weniger Kinderpornos gucken würden und auf Besuche des
Berliner Kinderstrichs verzichten könnten, wie Hans Meiser berichten
wollte, dann würde das den Kindern schon besser tun als diese
dümmlichen Studien hochzuloben.

Denn während jetzt noch Sozialfaschisten diese Studie bejubeln ("WIR" haben das ja schon immer gesagt!),

wird schon längst der nächste Schritt vorbereitet. Denn Arbeitnehmer
... bei steigender Arbeitsbelastung ... haben als Doppelverdiener erst
recht keine Zeit für ihre Kinder.

5,5
Milliarden Euro gibt der Staat jährlich für Erziehungshilfen aus. In
Form von Erziehungsberatungsstellen, Sozialarbeitern und ähnlichem.

Besser
wäre das Geld allerdings erstmal eingesetzt, um Kindern Essen, sozial
nicht isolierende Kleidung und ausreichende Schulmaterialien zu
besorgen.

Dafür ist jedoch kein Geld da....obwohl die
Gerichte die staatlich verordnete Zwangsarmut für Kinder von
Arbeitslosen (die "Sippenhaft" ist wieder eingeführt, merkt man
nebenbei) deutlich gerügt haben.

Aber für die Gestaltung der neuen europäischen Welthauptstadt Brüssel, da haben wir reichlich im Topf.

Ein
wahrlich armes Land, diese BRD. Führt Krieg gegen die eigenen Kinder.
Zerstört alles, was es eigentlich an Zukunft hat. Aber Hauptsache, der
Kot schwimmt gut versorgt obenauf.

Da fällt mir zum Abschluß
die Idee eines Freundes von mir ein ... alle Arbeitslosen sollten
umgehend zum jüdischen Glauben konvertieren. Die einzige Chance für sie
in diesem Land, menschenwürdig behandelt zu werden ... der Zentralrat
der Juden würde zetern und donnern, die Welt würde aufhorchen, wenn
einem Juden das widerfahren würde, was für Arbeitslose Alltag geworden
ist.

Quelle: http://eifelphilosoph.blog.de/2009/03/27…r-heim-5840103/

mal was zum lesen und nachdenken für unsere politiker

Marianne

unregistriert

2

Donnerstag, 18. Juni 2009, 20:03

Traurig, mir fehlen die Worte. Wie schlimm wird es denn noch???? LG Marianne :verysad:

Leihoma

unregistriert

3

Donnerstag, 18. Juni 2009, 20:21

In meiner Stadt scheint es sogar sehr auffällig zu sein.
Auszug aus folgender Meldung
http://www.readers-edition.de/2008/08/10…oenchengladbach

Die Stadt Mönchengladbach ist derweil auf trauriger Rekordjagd. 216 Kinder
sind im vergangenen Jahr aus ihren Familien geholt worden, in der
Nachbarstadt Krefeld waren es 31. Taglich gibt Mönchengladbach im
Schnitt 123 Euro für Kinder aus, die in Heimen untergebracht sind, die
Gesamtsumme liegt bei 14,8 Millionen Euro.

Krefeld hat knapp 240 000 Einwohnerinnen und Einwohner,
Mönchengladbach 260 000. Ginge man davon aus, dass die Jugendämter der
beiden Städte stets korrekt handeln, wenn sie Kinder aus Familien
holen, lautet die spannende Frage: Warum sind in Mönchengladbach sieben
Mal so viele Mütter und Väter erziehungsunfähig wie im Nachbarort?
Da frage ich mich manchmal, was läuft hier falsch ?

Marianne

unregistriert

4

Donnerstag, 18. Juni 2009, 20:34

Vielleicht, weil die Menschen auf den Ämtern von Familien keine Ahnung haben?? Traurig, Traurig. LG Marianne

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5

Sonntag, 21. Juni 2009, 13:52

Leider ist es so, ist schlimm das so zu lesen. Die Jugendämter werden einfach immer vorsichtiger nach den ganzen vorfällen die in den letzten Jahren alle vorgefallen sind. Aber man sollte doch eher auf Hilfe und unterstützung für die Familien bauen anstatt die Kinder aus ihrem Heim und von den Eltern rauszureißen. Und ob es hilft, das solche schlimmen vorfälle mit kindern nicht mehr vorkommt, bezweifle ich ein wenig.

Gerade Heimkinder haben ihr leben lang dieses Laster zu tragen nicht bei ihren Eltern aufgewachsen zu sein. Ich weiß es aus meinem direkten umfeld, mein Schatz ist auch ein heimkind, und gerade jetzt seid wir selber kinder haben kommt das sehr oft in ihm hoch.

lg :bear:
:bear:
Verzweifle niemals.
Die Tage vergehen wie das im Wind fliegende Herbstlaub
und die Tage kehren wieder mit dem reinen Himmel
und der Pracht der Wälder.
Aufs Neue wird jedes Samenkorn erweckt,
genauso verläuft das Leben.



grincat1

Supermietze

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6

Montag, 22. Juni 2009, 11:37

OH MAN, ich kenne sehr viele Hartz4 Familien die alles für Ihre Kinder tun! Und leider habe ich auch schon genauso viele Familien (auch nicht Hartz4) erlebt wo ich von den Bildern heute noch Alpträume bekommen........ :blerg: und deren Kinder in Pflegefamilien / Heim weit besser aufgehoben sind!
Da spielen noch wesentlich mehr Faktoren eine Rolle denke ich als Hartz4 aber es ist einfach und macht sich prima AlgII/Soziale Brennpunkte/ Vernachlässigung.......etc. gleich zusammenzulegen weil das doch "IMMER" so "NAH" liegt und der Welt wieder das Bild der ungebildeten, gewalttätigen, arbeitscheuen...........Hartz4 ler da bringt!
Natürlich gibt es die!!!
Doch welche Umstände Kinder ins Heim bringen sind sollten doch immer individuell zu betrachten sein! Von der jeweiligen Notwendigkeit oder auch nicht mal ganz abgesehen........ich bin auch erstmal dafür das es mehr Hilfe in den Familien gibt :help: ! Und für Familien an sich mehr getan wird (im ganzen, einschließlich Oma, Opa, Tanten, Stiefeltern und Geschwister einfach alle die man selbst als Familie betrachtet) den wen wieder gesunde Familienstrukturen und Netzwerke hervorgbracht werden in den man sich geborgen, sicher und aufgefangen fühlen kann! Wenn Menschen wieder lernen zu geben und zu nehmen! Lernen was es wirklich bedeutet eine richtige Familie :druck5 zu sein, mit allem Freud und Leid was dazu gehört und auch ihren Kindern dies weitergeben und lehren können, dann werden (denke und hoffe ich) nicht mehr soviele Heimplätze, Pflegestellen, Betreungen und Konfliktberatungstellen und was noch alles dazu gehört nötig sein!

Ich zb. weiß das meine Kinder wohl in ein Heim kommen wenn mir etwas passiert! Den ich habe niemanden der sich drum kümmern kann oder möchte! ;(

lg grincat1
*"Würdest Du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?"
"Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin Du möchtest", sagte die Grinsekatze.*
*Wer nicht hinter mir steht, steht mir im Weg* :phat:


andreah48

unregistriert

7

Montag, 22. Juni 2009, 11:42

@grincat: meine Eltern hatten auch niemanden der sich um uns gekümmert hätte wenn sie verstorben wären. Sie haben sich damals aber bei einem SOS-Kinderdorf schlau gemacht und konnten testamentarisch festlegen das wir dorthin gekommen wären und nicht getrennt worden wären. Schau doch mal ob Du so etwas testamentarisch festlegen kannst. Damals ging das.

Marianne

unregistriert

8

Montag, 22. Juni 2009, 12:00

Früher, als meine Kinder noch kleiner waren, da hatte ich auch diese Angst, was wird, wenn meinen Mann und mir was passieren würde? Das ist schlimm, wenn man sowas im Nacken hat. Von der Seite meines Mannes ist ja eine Riesenverwandtschaft da aber eine richtige Gemeinschaft gibt es da nicht mehr. Alle halbe Jahre kommt man mal zusammen, bedauert, daß man sich so selten sieht und das wars.
Nun, Hein und Anna Maria sind ja jetzt Gott sei Dank keine kleinen Kinder mehr. Sollte mal irgendetwas passieren, nimmt Niki ihre Geschwister auf. Sie würde ihre Geschwister nie im Stich lassen. LG Marianne

gaestin

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Geschlecht: Weiblich

9

Montag, 22. Juni 2009, 12:03

Argument

"Da fällt mir zum Abschluß
die Idee eines Freundes von mir ein ... alle Arbeitslosen sollten
umgehend zum jüdischen Glauben konvertieren. Die einzige Chance für sie
in diesem Land, menschenwürdig behandelt zu werden ... der Zentralrat
der Juden würde zetern und donnern, die Welt würde aufhorchen, wenn
einem Juden das widerfahren würde, was für Arbeitslose Alltag geworden
ist."

Ich würde diesen Freund umgehend von seiner Idee abbringen und ihn informieren,
daß der Konvertierungsprozess, sofern überhaupt, JAHRE dauert.
Vielleicht auch darauf hinweisen, daß jüdische Kinder in Deutschland nur unter Bewachung in den jüdischen Kindergarten und in die jüdische Schule gehen können. Und daß alle Synagogen hier unter strengster Bewachung stehen. Jeder Jude hier weiß Bescheid, Käppchen auf der Straße ist ein Risiko, kein T Shirt mit hebräischer Schrift,
Davidsstern nach innen tragen. Ein sehr wünschenswerter menschenwürdiger Zustand, sag ihm das mal.
Ich hoffe, er ist nur schlecht informiert.

*dorothee*

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10

Montag, 22. Juni 2009, 13:34

@ gaestin: das ist nur ein Zitat, gemeint ist der Freund des Verfassers, so habe ich das verstanden - den Inhalt finde ich jedoch genauso fragwürdig wie Du.

lg, doro

grincat1

Supermietze

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11

Montag, 22. Juni 2009, 13:43

@ gaestin
"das ganze ist ein Zitat" von dem eifelphilosophen.......und dann wohl auch dessen Freund!
Aber ich könnte schwören das ich das schon mal irgendwo gehört habe.........ist deswegen nicht sogar einer zurück getreten.........mal abgesehen vom inhalt der aussage.........da war was????? :hmm:
Ich denke er hat was gutes damit meinen wollen aber nicht wirklich drüber nachgedacht!

lg grincat
*"Würdest Du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?"
"Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin Du möchtest", sagte die Grinsekatze.*
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JaneDoAngel

unregistriert

12

Dienstag, 23. Juni 2009, 16:42

Skepsis

Ich bin etwas skeptisch, über den Artikel.

Ich teile die Meinung, dass zuwenig für sozial Schwache getan wird.Ich teile auch die Auffassung, dass die Güterverteilung so ungleich ist. Es ist schwer mit dem Regelsatz zu leben, so wie ich das nachgelesen habe hier. Bei uns in Österreich gibt es kein Harz 4, dafür aber Sozialhilfe.

Wer alleine lebt, bekommt 712 Euro pro Monat, inklusive Miet- und Heizbehilfe. Paare ohne Kind erhalten bis zu 942 Euro, pro Kind erhöht es sich um 135€. Sozialhilfe ist in Österreich ein Darlehen, dass man zurückbezahlen muss, sobald man wieder arbeitet!!!

Ich denke es ist nicht einfach hiervon zu leben.

Es stand im Raum, dass in reichen Familien weniger Kinder entzogen werden. Ich denke das liegt daran, dass arme Familien zusätzlich noch das Problem der Geldknappheit haben und dass man hier auch sich weniger vor Anwälten und Problemen fürchtet.

Wenn man arm ist kann man sich weniger gut wehren und der Zugang zu Bildung ist auch ungleich. Arme Familien tun sich oft schwer, ihre Kinder auf höhere Schulen zu schicken, da ein Gymnasium einfach teurer ist. Kinder brauchen 8 Jahre lang Schulsachen, es gibt Selbstbehalte, Nachhilfe....

Wahrscheinlich ist der Prozentsatz der herrausgenommenen Kinder in armen Familien wirklich höher als in reichen, aber hier gibt es weniger Bildungschancen, mehr Probleme und weniger Hemmungen Kinder rauszunehmen, denke ich.

Es ist sicher nicht die Schuld der *Armen*, das es so ist sondern eine Schuld des Systems. Hätten wir gleiche Bildungschancen, keine Menschen, die manchmal nicht mehr wiessen wie sie den Kühlschrank vollkriegen sollen und gleiche Gesellschaftliche Werte, wäre es nicht wie es ist.

Der arbeitslosen alleinerziehenden Mutter von 5 Kinder entzieht man auch leichter das Sorgerecht, als dem Ärzteehepaar. Das ist leider so in unserer Gesellschaft.

Ich habe auch 2 Mal mit dem jugendamt bekanntschaft geschlossen, weil eine Nachbarin meiner vorrrigen Wohnung mich anschwärzte mit der begründung: Die Kinder schauen manchmal traurig. Die Jugendamtsmitarbeiterin stellte fest, dass sie nicht sicher sei , ob die Kinder gut untergebracht seien bei mir weil: 1) wir wenig Geld haben 2) meine Kinder nicht besonders viel Kleidung haben ( was Blödsinn ist ?!?!?! :dash: ) 3) weil ich durch die Arbeit sowenig Zeit habe, 4) die Kinder müssen sich ein zimmer von nur 11m2 teilen.. Gehts noch? Passiert ist aber nix, sie haben mich noch 2,3 mal besucht. Als meine Tochter geboren wurde hatte ich das gute Amt ein geschlagenes Jahr am Hals. Mindestens 2 mal im Monat kamen die kontrollieren. Ich frage mich bis heute, was die gesucht haben. :pillepalle:

Ja, Jugendamt ist wichtig, aber manchmal grenzen die Methoden an Schikane. Als ich als Kind damals wegwollte von meinen Eltern sah das Jugendamt keinen Grund dafür. Aber ich bin heute richtig froh teilweise im Heim aufgewachsen zu sein, auch wenn es viele Deffizite mit sich bringt, aber es war immer noch besser, als bei meinen Eltern.

Jugendämter handeln teilweise irrational. Eine Freundin von mir wurde mit 14 von ihrem Stifvater vergewaltigt, kam ins Heim. Das Jugendamt sah aber keinen Grund ihre Schwester aus der Familie zu nehmen. Das Kind wurde geboren, als Papi im Knast war und 3 Jahre später lebten sie als glückliche Familie, bis die Schwester mit 14 aus der Familie floh.

Tja usnereWelt......

Hierzu kann man nur noch sagen, ich sehe die meisten dieser Dinge als Diskrimminierung der Menschen die auf Staatskosten angewiesen sind, auf denen tritt es sich leichter. Hier wird Sozialleistung zum Gnadenakt degradiert.

lg Jane

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13

Dienstag, 23. Juni 2009, 17:56

Hallo Jane... dein Beitrag gefällt mir sehr gut...

In vielen Bereichen denke ich wie du...

Auch habe ich diese Erfahrungen gemacht, was das Jugendamt anrichten kann... auch.. das sie vielen die um Hilfe baten nicht geholfen haben... ;(

Zitat

Tja usnereWelt......

Hierzu kann man nur noch sagen, ich sehe die meisten dieser Dinge als Diskrimminierung der Menschen die auf Staatskosten angewiesen sind, auf denen tritt es sich leichter. Hier wird Sozialleistung zum Gnadenakt degradiert.
Das sehe ich genauso wie du.

LG Phoenix :drache1 :druck6

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14

Dienstag, 23. Juni 2009, 18:00

Zitat

Ich würde diesen Freund umgehend von seiner Idee abbringen und ihn informieren,
daß der Konvertierungsprozess, sofern überhaupt, JAHRE dauert.
Vielleicht auch darauf hinweisen, daß jüdische Kinder in Deutschland nur unter Bewachung in den jüdischen Kindergarten und in die jüdische Schule gehen können. Und daß alle Synagogen hier unter strengster Bewachung stehen. Jeder Jude hier weiß Bescheid, Käppchen auf der Straße ist ein Risiko, kein T Shirt mit hebräischer Schrift,
Davidsstern nach innen tragen. Ein sehr wünschenswerter menschenwürdiger Zustand, sag ihm das mal.
Ich hoffe, er ist nur schlecht informiert.
Ist es wirklich so schlimm?? Das wusste ich nicht...
Ich dachte immer, das es leichter oder besser geworden wäre....
Das macht mich traurig, betroffen und nachdenklich...

Aber ich denke genauso wie Doro... DER INHALT ist echt fragwürdig...

LG Phoenix :drache1

gaestin

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15

Dienstag, 23. Juni 2009, 18:30

schlimmer

es ist schlimmer, die Beispiele erspar ich Dir.
Aber wenn dieser Freund denkt, es wäre so paradiesisch, in
Deutschland diese Herkunft zu haben.....

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16

Dienstag, 23. Juni 2009, 18:52

@gaestin
Was der sich wohl dabei gedacht hat?? Oder hat der überhaupt gedacht??? :hmm: 8|


Schade, das es immer noch so schlimm ist... leider.... :(
LG Phoenxi :drache1 :druck6

*dorothee*

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17

Dienstag, 23. Juni 2009, 23:52

RE: schlimmer

es ist schlimmer, die Beispiele erspar ich Dir.
Aber wenn dieser Freund denkt, es wäre so paradiesisch, in
Deutschland diese Herkunft zu haben.....


es passt zwar nicht direkt in diesen thread, aber ich finde dieses Thema sehr, sehr wichtig, gaestin - und ich finde auch gut, dass Du darauf aufmerksam gemacht hast.... und ich finde, man kann nicht deutlich genug darauf aufmerksam machen, wie es immer noch ist - und auch wie es war. Die Zeitzeugen sterben langsam aus und es ist an uns, die Erinnerung und Mahnung an das Geschehene wachzuhalten - in vernünftigen Maßen. Aber in Zeiten, wo selbst Kirchenmänner die Existenz des Holocaust leugnen, muss die Geschichte weitergegeben werden - und damit auch verhindert werden, dass Neonazis an Boden gewinnen. Und wenn ich mitbekomme, wie unwissend unsere Jugendlichen und Kinder sind und wie unbedarft sie Parolen nachplappern und die alten Zeichen benutzen, dann wird mir schlecht .... - und vielleicht ist es dann eben doch ein Thema für uns....

lg, doro

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18

Mittwoch, 24. Juni 2009, 01:10

ES ist auf jeden FALL ein Thema für uns und unheimlich wichtig, das wir da Aufklärung leisten... das tue ich auch bei meinen Kindern... aber das es sooo heftig ist... erschüttert mich immer wieder... ;(


Doro... ausserdem passt es sehr wohl, denn es ist ja indirekt oder wie auch immer drin in dem Beitrag... ;)
LG Phoenix :drache1 :druck6

gaestin

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19

Mittwoch, 24. Juni 2009, 07:12

Off Topic

es ist ein ganz anderes Thema, sonst würde ich viel mehr schreiben, aber Dorothee Du hast eine PN

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Mittwoch, 24. Juni 2009, 10:53

Ja, hast Recht Gaestin. Aber wie wäre es denn, wenn du ein neues dazu aufmachst??? ;) :)

LG Phoenix :drache1 :druck6

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